Gitzo Adventury 30L – mein neuer Kamerarucksack im Test

Gitzo Adventury 30L – mein neuer Kamerarucksack im Test

MEIN NEUER GITZO ADVENTURY DURFTE DAS

ERSTE MAL AUF REISEN GEHEN


| WERBUNG | Schon lange schwirrte mir der Gedanke in meinem Kopf herum, mir endlich einen neuen Kamerarucksack zuzulegen. Unausgesprochen waberte es weiter in mir. So kann ich von Glück sprechen, dass Raik im Mai diesen Jahres in Zingst auf dem Fotofestival “Horizonte” war. Die freie Zeit nutzte er, um sich auf den jeweiligen Ständen umzuschauen. So freute ich mich, als mich eine Nachricht erreichte mit einem Link zur Gitzo-Website. Genauso schwebte mir der “NEUE” vor…

 

MULITFUNKTION

FOTOGRAFIEREN UND WANDERN

 

Die Adventury-Reihe von Gitzo ist wie gemacht für Fotografen und Wanderer zugleich. In Gedanken sah ich mich schon auf einen meiner Tagestrips vollgepackt mit Kamera, Schlafsack, Matratze und Zelt. So kam es dazu, dass ich Kontakt zu Gitzo aufnahm und nach einem Exemplar fragte. Vielen Dank an dieser Stelle für die Zusammenarbeit und zur Verfügung Stellen des Rucksackes. Ich freue mich sehr darüber.

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test

 

MEINE KRITERIEN AN

DIE NEUE ANSCHAFFUNG

 

  • Handgepäckstauglichkeit (Raik´s Rucksack muss im Flugzeug immer im Koffer mitreisen)
  • zusätzlichen Stauraum für Wanderkleidung
  • hoher Tragekomfort bei längerer Wanderung
  • robust und strapazierfähig
  • Möglichkeit zusätzliches Gepäck (Iso-Matte) anzuhängen
  • Platz für mein Stativ
  • Fach für mein MacBook

 

FAKTEN ZUM ADVENTURY 30 L

 

  • handgepäckstauglich: Außenmaße von 31 x 19 x 48 cm
  • 2050 Gramm
  • passend für DSLR-Kameras
  • Innenfach für mein 13″ – Notebook
  • Innenfach für ein Tablet
  • Stativhalterung
  • zwei Seitentaschen
  • eine Fronttasche
  • obenliegende Tasche, die zusammengerollt werden kann
  • Netz über dem Innenleben (Staubschutz)
  • herausnehmbares Innenleben
  • Regenschutz

 

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
Der Regenschutz versteckt sich im unteren Teil des Rucksackes. An den unteren Riemen lässt sich eine Iso-Matte mitnehmen

 

DIE ERSTEN SCHRITTE

 

Als ich abends von der Arbeit nach Hause kam und mein Paket auf mich wartete, musste ich natürlich gleich den Karton öffnen und meine Sachen verstauen. Puh, das hatte ich mir einfacher vorgestellt. Im Rucksack selbst ist eine innenliegende Tasche, die du entnehmen kannst. So ist es möglich den Rucksack als Wanderbegleiter zu nutzen oder aber auch das Innenleben (was deutlich kleiner ist) separat zu tragen, z.B. im Flugzeug. Da jeder Fotograf ein sehr unterschiedliches Equipment hat, sind die flexiblen Trennwände im Inlay sehr gut. Diese sind ganz einfach mit Klettverschluss zu befestigen. Wobei einfach auch wieder so eine Sache ist. Etwas widerspenstig sind sie schon, bis sie da sitzen wo sie hin sollen.

 

DIE ERSTE ERNÜCHTERUNG

 

Auf den Bildern der Website ist sehr gut zu erkennen, welche Möglichkeiten der Rucksack bietet das unterschiedlichste Equipment unterzubekommen. Egal wie ich die Trennwände anordnete, irgendwie wollte es nicht so werden, wie ich es mir gewünscht hatte. Auf all den Bildern ist der Kamera-Body mit dem Teleobjektiv gemeinsam verstaut. Ich möchte aber lieber mein 17-40 griffbereit haben. Das Tele (600mm) reist nicht immer mit und umbauen wollte ich es auch nicht vor jedem Gebrauch. Als meine Motivation fast komplett verflogen war, kam Raik auf die glorreiche Idee des jetzigen Innenaufbaus. So kann ich nun auch meine Filtertasche griffbereit neben der Kamera platzieren.

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
Die grauen und schwarzen Trennstege lassen sich individuell – dank Klettverschluss – verändern

Sehr durchdacht finde ich das separate Netz zum Verschließen der Inneneinteilung. Dieses schützt die Ausrüstung vor Laub, Sand oder Schnee.

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
Netz mit Zip zu Abdeckung der Innentasche

 

DER ADVENTURY DARF

DAS ERSTE MAL AUF REISEN GEHEN

 

Auf diesen Tag hatte ich gewartet. Der nächste Urlaub stand an und ich durfte den Kamerarucksack nun das erste Mal testen. Kaum in Oberstdorf angekommen, wollte ich auch schon wieder los. Es soll an den Freibergsee gehen, an dem man auch schwimmen gehen kann. Was darf also gar nicht fehlen? Stimmt! Bikini, Badetuch, sicherheitshalber eine Regenjacke (da sie Regen gemeldet hatten) und einen Regenschirm. Ach ja, verdursten wollte ich auch nicht.

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test

 

 

MIT 12 KILOGRAMM AUF DEM

RÜCKEN GEHT ES LOS

 

Das Stativ hänge ich in die vordere Halterung. Meine Klamotten kommen in die Tasche oben. Seitlich im Gurt verspanne ich meine Trinkflasche und die Seitentaschen sind mit allem Möglichen gefüllt. Puh, eigentlich wollte ich nur! eine kleine Wanderung machen. Aussehen tut es, als wollte ich als Backpacker auf Weltreise gehen. Der Rucksack hat somit seine Anforderung an Flexibilität erfüllt!

Gitzo, Adventury 30 L, Fotorucksack
Seitlich kann eine Wasserflasche mitgeführt werden. Allerdings nur wenn die Gurte festgezogen sind

Die ersten Schritte auf ebener Strecke verbringe ich noch damit die Gurte in die richtige Position zu rücken, um das Gewicht von meinen Schultern zu nehmen. Eine halbe Stunde später und noch immer damit beschäftigt den Hang zu erklimmen, spüre ich das Gewicht auf meinen Schultern allmählich. Ich trainiere regelmäßig, aber mit diesem Gewicht auf dem Rücken fühle ich mich, als wäre Sport ein Fremdwort für mich. Jetzt machen sich die weniger stark gepolsterten Trageriemen bemerkbar. Da hatte mein “Alter” mehr Polsterung. Ebenso könnten die Hüftgurte für diese Preisklasse ein wenig mehr Schaum zum Polstern vertragen, da hier ja der größte Teil des Gewichts hängt.

Einige Tage später ging es dann in die Schweizer Alpen an einen Bergsee. Das Wetter war nur mittelprächtig mit uns gestimmt. Aber bei schönem Wetter kann ja jeder fotografieren. Ich hatte mit rutschigen Steinen, nassem und matschigem Gras zu kämpfen, aber dem Adventury hat es gar nichts ausgemacht. Das Material lässt sich wunderbar abwaschen und dank seiner Farbe fällt nicht jeder Schmutz sofort ins Auge.

 

ADVENTURY 30 L – PRO

 

  • geringes Leergewicht (2050g)
  • Farbe Navi-Grün ist weniger Schmutzanfällig
  • Platz für Notebook und Tablet
  • herausnehmbares Innenleben
  • viele Möglichkeiten noch zusätzliche Taschen anzuhängen
  • rollbare Tasche für Kleidung
  • zusätzlicher Regenschutz
  • sehr gute Rückenpolsterung
Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
Im oberen Fach lassen sich Kleidungsstücke verstauen. Dieses Fach ist getrennt vom Kameraequipment
Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
In den seitlichen Taschen lassen sich kleinere Gegenstände unterbringen
Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
Das Kleidungsfach lässt sich einfach mit Klipsen verschließen

 

ADVENTURY 30 L – KONTRA

 

  • geringe Polsterung an den Schultern und Hüfte
  • keine Innentasche für Batterie, Speicherkarten o.ä. (hatte mein vorheriges Modell, fand ich toll)
  • Atmungsaktivität des Rückenpolsters

 

MEIN RESUME 

 

Obwohl ich beim ersten Versuch den Rucksack nach meinen Wünschen einzuteilen, gescheitert bin, bin ich mittlerweile über die optimierte Version von Raik sehr zufrieden. Die Handgriffe passen nun. Die UVP von 246,92€ ist nicht gerade wenig, aber die Qualität des Materials passt auf jeden Fall. Ich freue mich über meinen neuen Begleiter und auf die Reisen, die ich mit ihm künftig machen werde. Dafür muss ich aber höchstwahrscheinlich die Schultergurte zusätzlich polstern. Hier bin ich nicht das Maß der Dinge, den je nach Gewicht des Rucksackes ist die Polsterung absolut ausreichend. Je nach Statur des Trägers ist über eine Zusatzpolsterung nachzudenken.

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test

 

Gitzo bietet auch noch die große Schwester Adventury 45 L als 45-Liter-Modell an. Dieses ist etwas größer und schwerer, ist aber noch immer handgepäckstauglich. Dies aber nur, wenn du die rollbare Tasche nicht füllst.

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test

Beide Rücksäcke kannst du über den Gitzo/Manfrotto-Onlineshop bestellen. Die Versandkosten entfallen ab 150€ Einkaufswert.



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