Autor: Evelyn

Tag 4 – Namib Naukluft Nationalpark

Tag 4 – Namib Naukluft Nationalpark

dieser Tag sollte uns mehr Erholung bringen


Reißverschlussgeräusche und leises Stimmenwirrwarr lassen mich aus meinem Tiefschlaf erwachen. Ich habe richtig gut und erholt geschlafen. Trotz des Toilettengangs heute Nacht bin ich wieder sofort eingeschlafen. Nun aber wollen wir zur Parköffnung um 06:00 Uhr startklar sein.

Also, raus aus dem Zelt und rein in die Klamotten. Schnell das Zelt zusammenklappen und schon kann es Richtung Elim Düne losgehen. Das Zusammenklappen des Zeltes hat heute Morgen schon viel besser geklappt als gestern Abend unser erster Versuch des Aufbaus.

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Tag 2 – von Solitaire nach Sesriem

Tag 2 – von Solitaire nach Sesriem

Ein Ereignis jagt das Andere


05:30 Uhr, meine innere Uhr sagt mir, ich solle aufstehen. Ich liege in meinem Bett der Solitaire Country Lodge und habe den Wecker eigentlich für 06:55 Uhr gestellt, aber das interessiert meinen Körper so überhaupt gar nicht. Raik schlummert noch neben mir, also döse ich auch noch etwas vor mich hin.

Nun ist es 06:20 Uhr und wir machen uns Startklar zum Fotografieren. Mein Ziel sind die vielen Oldtimer – die Maskottchenen dieser Lodge. Das Hotel befindet sich an einer Kreuzung, auf dem gleichen Gelände, wie eine Tankstelle und die Bäckerei mit dem berühmten Apple Pie. Er soll der Beste in Namibia sein. Das werden wir aber später testen.

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Angkor – das Weltkulturerbe der Unesco

Angkor – das Weltkulturerbe der Unesco

Brütende Hitze empfängt uns


Nun sitze ich hier im klimatisierten Minibus und weiß nicht, wann ich das letzte Mal soooo geschwitzt habe. Die Mittagspause verbrachte ich im Hotelpool, in der Hoffnung auf eine kleine Abkühlung. Ich habe heute schon zweimal das T-Shirt gewechselt und vermute, dass es noch einmal erneuert werden muss.

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Bluebells in Hallerbos

Bluebells in Hallerbos

Ein Tagesausflug der anderen Art – Bluebells im April


Es ist Samstagabend, ich habe bis eben noch gearbeitet. Ab nach Hause, kurz was Essen, umziehen und los geht es. Eine verrückte Idee will umgesetzt werden. Wieder einmal ist der Fotorucksack seit Tagen gepackt und wartet auf seinen Einsatz. Schlafsack, Kopfkissen und Verpflegung ins Auto und die Straße gehört mir. Die Bluebells warten…

Bereits auf der Fahrt zeigt sich der Himmel in seinen schönsten Farben und ich ärgere mich, dass ich nicht genügend Zeit habe anzuhalten, um die Farbe in Bild zu bannen. Wäre ja auch blöd, mitten auf der belgischen Autobahn das Stativ aufzustellen.

Ankunft in Mitten der Dunkelheit

Es ist bereits nach Zweiundzwanzig Uhr, als ich in dem Stückchen Wald ankomme, in der zu dieser Jahreszeit blaue Blumenteppiche den Waldboden schmücken sollen. Mal schauen, ob das wirklich so ist. Schon bei der Einfahrt in die Straße „leuchtet“ trotz Dunkelheit der Straßenrand in schummrigen Blautönen.

Die Karre parken, ab in die warmen Klamotten und raus die Lage checken. Das auf dem Handy gespeicherte Kartennetz hilft mir jetzt, mich im Dunkeln zurechtzufinden. Ich muss doch schauen, wo ich morgen früh in der Dämmerung hin muss, um die schönsten Fleckchen festzuhalten. Außerdem erleuchtet der Vollmond heute Nacht die Landschaft so, dass man Nightshots mitnehmen kann. Ich muss gestehen, ich fotografiere noch nicht allzu lange und aus diesem Grunde habe ich mir in dieser Nacht etwas schwer getan. Egal, das Ziel ist ein Anderes.

Schlafplatz suchen und noch ein paar Stunden erholen

Zurück im Auto muss ich mir nun einen geeigneten Stellplatz für meine Karre suchen, um ungestört – wildcampen ist so eine Sache – schlafen zu können. Angeblich sollen die Ranger die Parkplätze in der Nacht kontrollieren und die Leute, die im Auto nächtigen, vertreiben. Fernab des Wohngebietes und im Schutz des Waldrandes, habe ich mein Plätzchen gefunden. Schlafsack raus, bequeme Sachen an und ab in die Heia. In dieser Nacht wird es unangenehm kalt und meine Füße, die an der Tür liegen, sind bereits jetzt Eisklötze. Nachdem ich ein weiteres Paar Socken angezogen und einen Schluck heißen Tee zu mir genommen hatte, war die Nacht dann noch recht erholsam, wenn auch kurz. Gegen 05:00 rappelte der Wecker, von der Außenwelt erkenne ich nicht viel, die von innen kondensierten Autoscheiben lassen keinen Blick nach außen zu. Nun hieß es wieder zurück in den Wald und rein in die dicken Klamotten.

Ein Farbenspiel der Extraklasse

Bereits jetzt wurde mir klar, warum so viele Fotografen hierher pilgern. Diese Farben sind einfach unglaublich intensiv und werden durch die Lichtstrahlen, die durch die Baumkronen dringen, noch kräftiger. Es ist so eine magische Stimmung in dem Wald, dass man total die Zeit vergisst.
Nachdem ich mehrere Kilometer durch das zartgrüne Buchenlaub und die blauen Blütenteppiche gelaufen bin und das Licht nun zu grell wurde, ging ich langsam Richtung Auto zurück und vesperte ein wenig.

Hier kannst du dich über Hallerbos informieren. Auf der Website bekommst du Informationen wann und wie lange die Blüte sein.

Frühstück für Fotografen

Zum Sonntagmorgen und doch zu früh für hiesige Cafés, landete ich nun zum Frühstücken in einer nahegelegenen Tankstelle…
Bei der Rückfahrt wählte ich eine andere Strecke, so dass ich an der belgischen Rennstrecke von Spa Francorchamps vorbeikam. Mein zweites Ziel ist die bekannte Hoegne, ein Bachlauf mit vom Torf gefärbten Wasser, auf dem sich bei Strudeln weiße Schaumkrönchen bilden.


Auch hierher bin ich nur gekommen, um zu fotografieren. Währenddessen und völlig von der Umwelt abgeschnitten, hat es angefangen Graupelschauer zu geben. Erst jetzt merkte ich wie kalt es eigentlich war und trat nun endgültig die Heimreise an. Für einen Kurztrip ist die Gegend hier einfach super.



Bald steht Hallerbos wieder an. Die Blütenteppiche werden wieder leuchten. Erzähle mir von deiner Erfahrung!


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Kulinarische Highlights in Sevilla

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Essen – was mich am Leben hält

Sevilla ist die Hauptstadt der Tapas. Spanische kleine Köstlichkeiten schmücken jede Speisekarte. Im Schnitt kostet ein Schälchen zwischen 2.-€ und 4.-€. Der eigentliche Name Tapas (span. “Deckel”), kommt von der früheren Nutzung. Man trank das eine oder andere Gläschen und nutze kleine Tellerchen auf dem Glas mit Essen, um das Getränk vor Fliegen zu schützen.

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