Swakopmund – Tag5

Swakopmund – Tag5

EIN TAG VOLLER ENTSPANNUNG


Nach einer kurzen Stadtrundfahrt sind wir im SuperSpar angekommen. Für mich ist diese Supermarktkette optimal ausgestattet. So können wir unsere Vorräte für die nächste Woche auffüllen. Morgen werden wir der Zivilisation den Rücken kehren. 

leckeres Frühstück – den Kick für den Tag

  

Nachdem wir heute Morgen ein super Frühstück im *Desert Sands Boutique Hotel hatten (die Mädels in der Küche sind einfach klasse), wollen wir die Stadt ein bisschen zu Fuß erkunden.

Desert Sands Boutique Hotel
Desert Sands Boutique Hotel
Deser Sands Boutique Hotel

Sonntagssparziergang zum Seele baumeln lassen

Gestern hatte ich ja nur Augen für meinen Hut, den ich kaufen wollte, aber heute wollen wir noch ein paar neue Ecken kennenlernen. Der Himmel ist bedeckt. Über Swakopmund liegt normalerweise eine Dunstdecke, was auch jetzt wieder der Fall ist. Im letzten Jahr hatten wir traumhaft blauen Himmel. Der Weg führt uns nun direkt an den Strand – genau genommen an den Jetty. Wir wollen schauen, ob es möglich ist an dem dortliegenden Restaurant einen Tisch für später zu reservieren.​

Eine Stärkung zwischendurch

Nachdem wir eine ganze Weile durch die Stadt spaziert sind und Perlhühner und ihre Küken beobachtet hatten, können wir doch mal eine Stärkung vertragen. Wir landen in “Die Muschel” unweit des Brauhauses. Es ist ein kleines Café mit angrenzendem Buchladen. In einer windgeschützten, sonnigen Ecke kuscheln wir uns in eine Decke und studieren die Getränkekarte. “Don Pedro kahlua – klingt das nicht raffiniert?” ‘Das muss ich doch gleich mal testen.’ Ein Milchshake aus Vanilleeiscreme, Sahne und Kahlua. Den Alkohol kannst Du auch durch Amarula oder Baileys ersetzen. Leeeecccckkkkerrr!

Don Pedro Kahlua

nach dem Verdauungsschlaf auf in den Kampf

Das bisschen Milchshake mit seiner alkoholischen und kalorienreichen Wirkung, lies mich einen etwas verlängerten Mittagsschlaf machen. Noch völlig in Watte gehüllt, packe ich meinen Fotorucksack, das Stativ und was man noch so zum Überleben abseits der Stadt benötigt :), zusammen.

Wir wollen nun zum Sonnenuntergang zur Düne 7 und hoffen auf schönes Licht auf den Dünenhängen, was die Landschaft formt. Nachdem wir das Hotel verlassen haben und uns nun auf dem Weg befinden, verändert sich der Himmel immer mehr. Es bahnt sich ein Sandsturm an. ‘Ob es Sinn macht weiterzufahren?’

die Sicht wird immer schlechter

Die Fahrt führt uns vorbei an der Küste in Richtung Walvis Bay. Die Sandverwehungen auf der Straße werden immer schlimmer und ich zweifle, ob es gut ist überhaupt die Fahrt fortzusetzen. Da wir bereits kurz vor dem Ziel sind und in der Ferne der Himmel wieder besser aussieht (bilden wir uns ein) fahren wir die letzten Meter. Es ist noch genügend Zeit und so stoppen wir an einem kleinen Tümpel an dem sich viele Flamingos tummeln. Es ist kaum möglich die Autotür zu öffnen, so heftig ist der Wind. Trotzdem wollen wir fotografieren. Und natürlich – trotz hoher Verschlusszeit und niedrigem Stativaufbau – ist es fast unmöglich scharfe Bilder zu bekommen.​

Mensch gegen Natur

In der Annahme “der Herr im Ring” zu sein, wagt Raik die Schritte bis zur Düne und will ein paar Aufnahmen drehen. Ich habe beschlossen im Auto zu bleiben. Es ist unmöglich gegen den peitschenden Wind anzukommen. Der Sand ist wie ein Ganzkörper-Peeling. Mittlerweile ist die ganze Landschaft in einen einheitlichen Saharaton getaucht und Raik in seiner Kleidung nicht mehr zu erkennen.o.

Raik im Kampf gegen den Sturm

Rückkehr zum Hotel

Nachdem die Natur nun endgültig gewonnen hat, beschließen wir die Heimfahrt anzutreten. Zurück im Hotel reserviere ich direkt über die Seite des Restaurants Jetty 1905 den Tisch. Mal sehen, ob die Zeit ausreicht eine Rückbestätigung zu erhalten. Gegen 20:00 Uhr verlassen wir unsere schützende Unterkunft und ziehen in Richtung Meer. Es führt ein Steg über das Wasser zum Restaurant Es ist rutschig. Die Wellen unter uns peitschen gegen die Pfosten und das Spray beschert uns eine erneute Dusche. 

ich bin doch auch nur ein Mensch

Die Reservierungsbestätigung haben wir noch nicht erhalten. Trotzdem hoffen wir, dass wir einen Tisch bekommen werden. Ein Kellner nimmt uns in Empfang und begleitet uns zu unserem Platz für heute Abend. Das hat also echt gut geklappt. Das Restaurant haben wir über TripAdvisor ausfindig gemacht und uns von den Bewertungen und den Bildern leiten lassen. Als ich die Speisekarte in der Hand halte, bin ich sofort angetan von der Auswahl der Speisen. Nur, was soll ich nehmen? Der Service ist top. Es ist mir schon fast unangenehm so zuvorkommend bedient zu werden. Ich bin doch auch nur ein MENSCH!

eine absolute Überraschung

Zur Vorspeise teilen wir uns Calamari-Ringe mit einem mega-leckeren Dip. In meinem Leben habe ich noch niemals nie solche butterzarten Tintenfischringe gegessen. Ich bin verliebt und sehr wunderlich. Mit jedem Bissen ziehen sich meine Mundwinkel weiter nach oben. Was ein Highlight – was für eine Überraschung. Zur Hauptspeise bekomme ich ein Thunfisch-Steak in einem Sesammantel mit einer Soja-Soße und eingelegtem Ingwer. Dazu gibt es Kartoffelpüree. Auch der absolute Wahnsinn. Wer Fisch liebt, sollte in Swakopmund unbedingt hier vorbeischauen. Raik war auch endlos begeistert von seinem Kingklip-Fisch. Dieser Tag hat eine wundervolle Endung genommen und in meinem Leben kann ich wohl keine Tintenfischringe mehr essen, ohne sie damit zu vergleichen…

Fisch mit Chips


 

Welche Tipps kannst Du mir für den nächsten Swakopmund-Besuch geben? Schreibe es mir in die Kommentare!

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