Mein Jahresrückblick 2018

Mein Jahresrückblick 2018

EIN WUNDERVOLLES JAHR NEIGT SICH DEM ENDE ZU


Heute ist der dritte Advent und es hat das erste Mal in diesem Winter geschneit. Langsam taut es schon wieder und ich nutze die Gelegenheit auf ein wundervolles und anstrengendes Jahr zurückzublicken.

JANUAR

Voller Vorfreude auf den April, habe ich meine Schwägerin eingepackt und unsere Fahrt sollte nach Stuttgart gehen. Dort findet jedes Jahr die CMT statt. Mal schauen was es dort so gibt und ob ich Kontakte knüpfen kann.

Wir schoben uns durch die Hallen und waren völlig überfordert mit der Auswahl an Anbietern. So ziemlich die ganze Welt war dort vertreten. Trotz des vielen Trubels lag irgendwie Urlaubsstimmung in der Luft. 

Und plötzlich ging mein Herz auf. Zum ersten Mal stand ich vor einem Allrad-Jeep mit Dachzelt. So eine Karre werden wir in Namibia haben. Meine Mundwinkel schoben sich nach oben.

Zu guter Letzt landeten wir in der Halle der Expeditionsmobile, die ich total spannend finde. Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute, nachdem unser Namibiaurlaub Monate hinter uns liegt, so den Narren an den Autos und dem Leben darin gefunden habe.

FEBRUAR

Schon im Januar auf der Messe in Stuttgart heckten meine Schwägerin und ich mein Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder aus. Der Kleine sollte bald 30 werden und da gehört eine gehörige Überraschung dazu.

Also kam Tag X und meine Schwägerin lud meinen Bruder mit einem Vorwand ins Auto, holte uns ab und gemeinsam tuckerten wir zum Flughafen. Erst kurz bevor er das Flugzeug besteigen durfte, erfuhr er wo es hinging und dass wir uns um seinem Urlaub gekümmert haben. Zielflughafen Sevilla! Drei Tage lang eroberten wir die Gassen der wunderschönen, spanischen Stadt und ließen es uns mit Tapas und Sherry gutgehen.

MÄRZ

Der März war ruhig. Die Ruhe vor dem Sturm. Die letzten Urlaubsvorbereitungen wurden getroffen und unsere Katzen mussten Vor-Urlaubs beschmust werden. Wir feierten Raiks Geburtstag und konnten unseren Namibia Urlaub nicht erwarten.

APRIL

Nachdem meine liebste Freundin und Kollegin #Tatzcake den völlig untertriebenen 3. Platz des regionalen Cupcake-Wettbewerbs gewonnen hat, konnten wir an einem sonnigen Sonntag den Urlaub einleiten. Es war schon verdammt geniales Wetter an diesem Tag.

So kam der 9. April und unsere Reise nach Namibia konnte beginnen. Mit insgesamt 52 kg im Koffer und 22 kg Handgepäck (Wtf) starteten wir unser Abenteuer auf einen für uns neuen Kontinent. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch lange nicht, welch eine Wirkung diese Reise auf uns haben wird.

Im unerwartet grüner Landschaft landen wir sehr früh und werden von unserem Fahrer abgeholt und zu unserem Fahrzeuganbieter gebracht. Nach erfolgreicher Einweisung und Unmengen an Lebensmitteleinkäufen ging es los in Richtung Wüste.

Dune 45 Namibia

Als wir uns mit unserem Auto eingegroovt hatten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Atemberaubende Landschaften und Tiererlebnisse durften wir jeden Tag aufs Neue – und das für 16 Tage – erleben. Dieses Land hat uns so in seinen Bann gezogen, dass wir noch heute in Erinnerungen schwelgen.

Dorob Nationalpark, Swakopmund, Namibia

MAI

Den Start in den Arbeitsalltag haben wir zwar gemeistert, aber irgendwie waren wir ständig in Gedanken. Namibia ließ uns keine Sekunde mehr los. Den Mai nutzten wir, um die vielen Erlebnisse in Bildern und Blogbeiträgen zu verarbeiten. Dazu hatten wir während der Reise einfach keine Zeit.

JUNI

Im Sommer auf einem Openair, ist schon was echt cooles. Auf dem Maimarkt-Gelände in Mannheim hat sich dieses Jahr Guns N´ Roses angekündigt. Slash rockte mit seiner Gitarre über die Bühne und spielte, dass ihm fast die Finger bluteten. Grandios!

Noch immer auf Abenteuer-Faktor gepolt, beschließen wir kurzfristig mit Sack und Pack in die Schweizer Alpen zu fahren. Mit Zelt, Schlafsack und Fotokram bewaffnet, ging es los. Erstes Ziel ist der Blausee. Anschließend folgt die Nacht an einem Bergsee.

wandern voll bepackt
Blausee, Schweiz, Kanton Bern

JULI

Jippie, meine erste Kooperation. Schon lange wollte ich mir einen neuen Fotorucksack gönnen, aber irgendwie habe ich es einfach nicht geschafft. Doch dann ergab sich ein sehr netter Kontakt mit der Firma Gitzo, deren neuer Rucksack der Serie Adventury, eine tolle Kombi für Wanderer und Fotografen ist. 

Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test
Gitzo Adventury 30 L, Kamerarucksack im Test

Ende Juli mistete ich dann meinen Keller und sonst alle Ecken im Haus aus und veranstaltete einen Flohmarkt. Einen Teil des Erlöses möchte ich bei meinem nächsten Namibia Urlaub spenden. Der andere Teil kommt in die Sparbüchse, um dem Traum einer längeren Afrika-Reise ein Stück weit näher zu kommen.

AUGUST

Und schon wieder Urlaub. Raik leitete Ende August einen Foto-Workshop in Oberstdorf, bei dem ich ihn begleiten durfte. Ich nutzte die Zeit zum Wandern und Ausspannen. Im Anschluss fuhren wir weiter nach Italien an den Lago Maggiore, um dort im Zelt zwei Nächte auf dem Campingplatz zu pennen. Ein coole Erfahrung. Meinen letzten Campingplatz besuchte ich etwa vor 20 Jahren und seitdem hat sich so einiges geändert.

Freibergsee, Ausblick Oberstdorf

Auf unserem Rückweg legten wir noch einen weiteren Stop ein. Wir folgten der Maggiaschlucht bis hoch zu den Bergseen und verbrachten unsere letzte Nacht im Zelt auf etwa 2300 m.

Lago Superiore

SEPTEMBER

Mein neues Shirt ist pünktlich zur Photokina eingetroffen. Mit dem ICE sollte es von Mannheim nach Köln gehen, um dort einen Tag auf der Foto-Messe zu verbringen. Ich sah viele bekannte Gesichter und durfte das erste Mal Jessi und Daniel von Life-to-go treffen. Die Beiden sind schließlich dafür verantwortlich, dass wir unseren Namibia-Urlaub gebucht haben. 

OKTOBER

Kaum zu Glauben, aber am 12. Oktober nahmen wir unser Abendessen noch auf der Terrasse bei mollig warmen Temperaturen ein. Mit Rosen auf dem Tisch fühlte es sich eher nach Frühling und nicht nach Herbst an.

Kurz danach erwischte es nun auch mich. Stress im Berufsalltag kennt jeder. Irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass dies in Deutschland zum guten Ton gehört. Ganz nach dem Motto: “Hat der Arbeitnehmer nur eine Minute Zeit sich mit dem Kollegen auszutauschen, hat er wohl noch nicht genug Arbeit.” Beschwerde einlegen, fehl am Platz! Also schrieb mich meine Ärztin kurzerhand eineinhalb Wochen krank. Auftrag: Entspannen! Dies tat ich, in dem ich jeden Tag an der frischen Luft spazieren ging und meine Gedanken neu sortierte.

 NOVEMBER

Nach dem stressigen Oktober, war ich froh als es nicht mehr weit war, bis es nach Teneriffa losging. Endlich Urlaub. Raik war bereits eine Woche vor Ort und gab mal wieder einen Foto-Workshop. Anschließend hieß es Erholungsurlaub. In der kommenden Woche machten wir den Norden unsicher. Wir hatten zwar Aprilwetter, aber trotzdem wundervolle Tage mit tollem Essen.

Teide Tenerifffa

DEZEMBER

Weihnachten steht vor der Tür und in den letzten paar Wochen nach unserem Urlaub hat sich so einiges getan. Für das nächste Jahr war erneut ein Besuch in Namibia geplant, der höchstwahrscheinlich nicht stattfinden kann.

Vermutlich müssen wir neue Wege gehen, um wieder glücklich zu sein. Man kann sich noch so viele Gedanken machen, aber unverhofft kommt oft. So wird man dann auch mal gezwungen Entscheidungen zu treffen, die man sonst nicht getroffen hätte. Aber dazu mehr, wenn das Ganze auch wirklich so kommen wird…

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Feiertage zusammen mit meinen Lieben. Ich freue mich darauf das Jahr ausklingen zu lassen und mit Raik gemeinsam nach Vorne zu schauen.



 Hat dir mein Beitrag gefallen? Was hast du im letzten Jahr alles erlebt? Schreibe es mir in die Kommentare!


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